Imkerei

Die Imkerei ist meine große Leidenschaft. Mir ist es wichtig, naturnah zu imkern und das aus Überzeugung. Das Wohl der Bienen steht bei mir an erster Stelle, denn sie sind als Blütenbestäuber ein wichtiger Teil des Naturkreislaufs.

Das Wichtigste: es bereitet mir große Freude, mit den Bienen zusammenzuarbeiten und mit Stolz ein wunderbares Lebensmittel zu erzeugen. Am Ende ver­danken wir ihnen jedoch nicht nur den wertvollen Honig, fast noch entscheidender ist ihre Rolle als emsige Bestäuberinnen von Nutz- und Wildpflanzen sowie als wichtiges Bindeglied  in vielen Lebensgemeinschaften nehmen sie eine bedeutende Rolle ein.

Um es deutlich zu sagen: Reiche Ernten, üppiges Wachstum und natürliche Artenvielfalt hängen stark von Bienen ab.

Mehr noch: Vielen Tierarten sichern sie die Nahrungsgrundlage.

Dank der Honigbienen erzielen wir rund 80 % höhere Erträge und ernten deutlich größere Früchte. Ein großer Nutzen für die heimische Agrarwirtschaft. Mit jedem 500-g Glas echtem Honig werden ca. 75.000.000 Blüten bestäubt!

Meine 30 Bienenvölker sammeln und bestäuben an verschiedenen Standorten rund um Oberauroff.

Anders als Honigbienen leben die meisten Wildbienen einzeln und werden daher als „Einsiedler-“ bzw. „Solitärbienen“ bezeichnet. Dieses Einzelgängertum bezieht sich auf die Haupttätigkeiten einer weiblichen Wildbiene: Nestbau und Brutpflege; diese allerdings finden bei 24% aller Bienen – sogenannten Kuckucksbienen – gar nicht statt und bei ca. 73% der nestbauenden Arten im Erdboden! Die anderen Bienen nisten in Totholz, in und an Gestein, in Schneckenhäusern etc. Sozial lebt nur die (in Deutschland ausgerottete) Wildform der Honigbiene, die Hummeln und die meisten Furchenbienen.

Honigbienen sind

  • extrem anpassungsfähig und besuchen eine große Anzahl unterschiedlicher Blüten.
  • blütenstet, das heißt, Honigbienen bleiben während eines Sammelfluges immer einer Blütenart treu.
  • perfekt organisiert (spezielle Sammlerinnen kümmern sich ausschließlich um das Eintragen der Tracht).
  • Solitärinsekten dank ihrer großen Anzahl überlegen.
  • kommunikationsfähig. So geben sie mit bestimmten Bienentänzen die Position zu einer Futterquelle erstaunlich genau weiter.
  • unermüdlich im Einsatz: Etwa 40.000 Mal muss eine Biene ausfliegen, um einen Liter Nektar zu sammeln, der schließlich ca. 500 Gramm Honig ergibt.
  • fleißig. An einem Tag fliegt eine Biene bis zu 30 Mal aus und besucht bei einem Flug 200 – 300 Blüten.
  • fähig als Volk zu überwintern. Ein gesundes Volk startet mit etwa 4000 – 8000 Arbeiterinnen ins neue Jahr.

Quelle: DIB

Es gibt viel zu erzählen, über die Imkerei und die Bienen, deshalb sprechen Sie mich gerne an.